Zwischenstop in Paris

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Im April 2011 machten wir unseren dritten Urlaub im Perigord. Auf der Rückreise planten wir einen Halt in Paris.

Am 28. April starteten wir gegen 9:00 Uhr von der Urlaubsunterkunft.

Wir hatten bei Google Maps einen Parkplatz am südöstlichen Stadtrand ausgesucht. Aber wir fanden dort nur eine Baustelle und suchten eine Parkmöglichkeit in der Nähe einer Metrostation. In einer Hochhaussiedlung fanden wir einen Parkplatz in der Nähe der Metrostation Maisons- Alfort- Les Juilliottes. Etwa 14:30 Uhr fuhren wir mit der Metro in Richtung Zentrum.

Unser erstes Ziel war die Kirche Sacre Couer. Als wir in der Nähe des Porte Saint Denis die Metro verließen nieselte es. Wir hatten einen Stadtplan dabei und den Weg nach Sacre Couer angesehen. Bevor wir den Spaziergang antraten, tranken wir noch einen Alibi- Kaffee in einer kleinen Bar. So hatten wir Gelegenheit die Toilette zu benutzen. Im trüben Wetter haben wir die Orientierung verloren und sind nach Süden gelaufen.

Als wir unseren Irtum bemerkten, waren wir an einer Nebenstrasse angekommen. „Zielsicher“ hatten wir den Strassenstrich erreicht, wo von 18 bis 80 scheinbar alles zu haben war.

Endlich etwa 18 Uhr hatten wir eine Treppe erreicht, die zum Ziel führte. Es war trübe und verregnet. Die Aussicht über Paris in der beginnenden Dämmerung sehr nebulös. Der Eifelturm mehr zu ahnen als zu sehen. Die Bedingungen für Fotos waren nicht optimal.

In der Nähe besuchten wir noch Montmartre. Akrobatische Strassenkünstler, Maler und Geschäfte waren erste Eindrücke.

Wir hatten als nächtes Ziel im Zentrum Notre Dame zu besuchen. Auf dem Rückweg zur Metro fiel uns in der Rue Muller ein Fenster mit Blumen auf. Mit der Metro erreichten wir um 20:30 Uhr das Zentrum. Nach kurzem Fußmarsch erreichten wir die Seine. Eine Brücke führte auf die Insel im Fluß mit der Kirche Notre Dame. Es war inzwischen dunkel, aber der Regen hatte aufgehört.

Der Platz vor Notre Dame war hell erleuchtet. Es gab genügend Licht für Fotos. Der Weg hatte sich gelohnt. Leider ging unser Stadtplan verloren. Weil die Bänke noch nass waren, hatten wir ihn auf eine Bank gelegt. Beim Aufstehen haben wir ihn vergessen. Als wir zurückkamen hatte unser Stadtplan schon einen neuen Besitzer gefunden.

Mit der Metro fuhren wir zurück zu unserem Auto. Das Auto finden war einfach. Aber ohne Stadtplan aus Paris herauszufinden wurde schwierig, Es war dunkel, es gab Baustellen, Umleitungen und irgendwann wussten wir auch nicht mehr genau wo Norden ist. So sind wir mit dem Auto von 0:00 bis ca. 2:00 Uhr umhergeirrt, bis wir den Weg nach Norden fanden. Erst am nächsten Morgen kamen wir hundemüde bei Freunden in Belgien an.

Author : Gustav

Gustav

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