Waldbrandschutz

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Waldbrandschutz

Waldbrandschutz aus aktuellem Anlaß
dazu Auszug aus Wikipedia
Waldbrandschutzstreifen: Bis zu 30 m breite Streifen, denen Brandlasten (Totholz, Gestrüpp) laufend entnommen werden
Waldbrandwundstreifen: Streifen, die durch regelmäßiges Pflügen und Eggen von brennbarem Humus freigehalten werden und so die Ausbreitung von Bodenfeuern verhindern sollen. Sie sind meist nur einen Meter breit.

Konkreteres ist im Internet nicht zu finden.

Die Verbindung von Waldbrandwundstreifen und Waldbrandschutzstreifen nannte man früher den Kienitzschen Waldbrandschutzstreifen nach seinem Urheber.
Diese Streifen gab es entlang von Eisenbahnlinien und Hauptverkehrsstrassen.

Als bei Fichtenwalde im heißen und trockenen Sommer ein Waldbrand ausgebrochen war, hörte ich im Radio, dass ein Fahrradweg als Haltelinie gegen das Feuer genutzt werden konnte. Ich fragte mich ob es keine Waldbrandschutzstreifen als Haltelinien gibt.

Vor einigen Tagen gab es einen Anlass sich mit früheren Kollegen in der Nähe von Beelitz und Brück zu treffen. Schon auf der A 9 in Richtung Süden fiel mir auf, dass es neben der Autobahn keinen Kienitzschen Waldbrandschutzstreifen gab. Genauso entlang der Bundesstrasse. Vorbeugender Waldbrandschutz Fehlanzeige, in einem Gebiet höchster Waldbrandgefährdung mit trockenen Kiefernwäldern auf armen Sandstandorten.

Es wäre nun das Einfachste den Revierförstern vor Ort die Schuld zu geben. Ich denke aber, die wirklich Verantwortlichen sitzen in etwas höheren Entscheidungspositionen.

Wer die einfachsten Investitionen in vorbeugenden Waldbrandschutz mit dem Rotstift wegspart, handelt fahrlässig und muß sich über Katastrophen nicht wundern.

Ich kann die heutigen Forstkollegen nur aufrufen, erinnert euch an das was ihr mal gelernt habt und was sich jahrzehntelang bewährt hat.

Author : Gustav

Gustav

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