Roc de Gageac im Juli 2008

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Roc de Gageac im Juli 2008

Roc de Gageac im Juli 2008, nach dem Picknick an der Stadtmauer von Domme traten wir den Rückweg an. Auf dem Rückweg lag Roc de Gageac. Ein kleiner Ort, der  zwischen dem Fluß Dordogne und den Sandsteinfelsen im Süden eingezwängt schien. Südlich der Strasse gibt es Cafes und Restaurants. Die Tische unter Sonnenschirmen sind nördlich der Strasse auf der Flußseite. Deshalb müssen die Kellner mit Speisen und Getränken immer über die Strasse.

Rudi fand südlich der Strasse einen Parkplatz. Es war erst 16 Uhr und noch lange hell. Wir nutzten die Gelegenheit den Ort zu erkunden. Enge Gassen führten bergauf. Auf halber Höhe besuchten wir eine kleine Kirche. Wir entdeckten eine Treppe, die am Felsen hoch zur Öffnung einer Höhle führte.

Mieke war der Aufstieg zu steil. Mit Rudi kletterten wir die Treppe hoch. Wir hatten aus der Höhe eine tolle Aussicht über das Tal der Dordogne und den Ort. Auch das Innere der grossen Höhle bot interessante Motive. Vermutlich war es früher eine Felsenfestung.

    

Außerhalb der Höhle gibt es Holzgänge mit Geländern aus Holz. Es sah nicht sehr vertrauenswürdig aus. Vermutlich hätte in Deutschland die Bauaufsicht Geländer und Treppe gesperrt. Hier gab es einige Schilder auf Niederländisch, die auf die Gefahren hinwiesen. Ich erinnere mich an ein Schild “ Steene hier nit abwerpen“. Holländer und Belgier aus Flandern scheinen die größte Gruppe der Touristen zu sein. Deutsche Urlauber sind uns 2008 nicht im Perigord begegnet.

Mit vielen Fotos von der Aussicht und der Höhle auf den Speicherchips stiegen wir die Treppe herunter. Unten erwartete uns Mieke. Weil es immer noch sehr heiß war löschten wir in einem Cafe an der Strasse unseren Durst. Auch für uns mußte nun ein flinker Kellner über die Strasse flitzen. Wir nutzen die Ruhepause und sahen uns die Fotos von Domme und Roc de Gageac an. Bei der Hitze hatten wir noch keinen Appetit auf Essen. Außerdem wartete in der Ferienwohnung der vorbereitete Kartoffelsalat.

Um 17 Uhr waren wir an Rudis Auto und traten die Rückfahrt an. Etwa 19 Uhr hatten wir den Abendbrottisch gedeckt. Wir luden unsere Vermieter Annie und Dirk zum Essen ein. Es gab Kartoffelsalat und Bockwurst. Den erlebnissreichen Tag ließen wir mit Gesprächen und Wein ausklingen. Nebenbei überspielte ich die Fotos auf den Laptop.

Für den nächsten Tag planten wir getrennte Ausflüge. Das ist aber eine andere Geschichte.

Aus den Fotos habe ich eine Diashow zusammengestellt, die die Aussichten über das Tal Dordogne von Roc de Gageac veranschaulichen soll.

Author : Gustav

Gustav

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