Fahrt nach Domme im Juli 2008

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Fahrt nach Domme im Juli 2008

Fahrt nach Domme im Juli 2008, am 2. Urlaubstag fuhren wir mit Rudis Auto nach Domme. Aus dem Internet wussten wir, dass Domme zu den schönsten Dörfern Frankreichs gehört.

Siehe Link:  Les plus beaux villages de France

Geplant hatten wir die Tour schon am Vorabend. Dabei stellte sich heraus, dass wir unterschiedliche Vorstellungen vom Tagesablauf hatten. Wir waren ca. 1700 Kilometer gefahren um ins Perigord Noire zu kommen. Deshalb wollte ich keine Minute vergeuden und möglichst viel von der Landschaft und den Orten sehen. Unsere belgischen Freunde überraschten mich mit der Vorstellung, das wir bis 10 Uhr schlafen, dann gemütlich frühstücken und am Nachmittag losfahren. Ich nicht so weit gefahren den halben Tag zu vergammeln. Nach etwas Diskussion kamen wir zu der Lösung, das wir um 8 Uhr aufstehen und spätestens 9 Uhr abfahren wenn wir gemeinsam etwas unternehmen. Der dritte Tag wurde dann getrennt geplant, so das alle aufstehen konnten wann sie wollten. Diese Regelung hat sich später bei weiteren gemeinsamen Reisen in Frankreich und Deutschland bewährt.

  Blick auf die Festung Beynac

Wir starteten kurz nach 9 Uhr in Richtung Le Bugue, wo wir das kleine Flüsschen Vezere überquerten. Weiter ging es in Richtung Dordogne. Die Route verlief nördlich der Dordogne vorbei an der Festung Beynac und das an gelben Sandsteinfelsen gelegene Dorf Roc de Gageac.  Kurz vor Domme wurde die Dordogne überquert und Rudi folgte nach einem kurzen Halt in Cenac im Tal dem Wegweiser nach Domme. Es ging eine Strasse mit starker Steigung hinnauf. Wir parkten schon am Strassenrand außerhalb der Stadtmauer, weil wir vermuteten im Ort keinen Parkplatz zu finden.

 Stadtmauer im Süden

     

 

Rudi und Mieke gingen vom Tor den direkten Weg nach Norden, der nach oben führte. Wir gingen entlang der Mauer mit Aussicht auf die Landschaft südlich von Domme.

Häuser und Bauten waren mittelalterlich. Je näher man dem Zentrum kam, um so mehr Geschäfte gab es in den Strassen.

      

 

 

 

 

 

 

    

 

     

Es war ein heißer Tag. Wir fanden im Zentrum ein Restaurant und setzten uns im Freien unter einen Sonnenschirm. Wie vorher in Vergt wollten wir uns mit einem Cidre erfrischen. Auf unsere Bestellung reagierte die Kellnerin empört. „Wir sind ein Restaurant, hier gibt es keinen Cidre.“ Außerdem müssten wir Speisen bestellen, wenn wir zu trinken haben wollen. Wir hatten was dazugelernt, aber mussten trotzdem durstig weitergehen.

Wir waren durstig wie der müde Hund auf der Strasse und ich weiß nicht mehr wo wir dann unseren Durst stillen konnten.

   

In Domme gab es früher Tempelritter. In der Kirche war Kleidung der Tempelritter mit Stickereien ausgestellt. Uns fiel auf, das in der Kirche eine Figur stand, die eine Mönch mit einem Kind auf dem Arm darstellte. Später haben wir so eine Figur auch in anderen Kirchen in Frankreich gesehen.

   

   

Nördlich der Kirche gab es einen kleinen Park, der bis zum Rand des Felsens reichte. Man hatte hier eine tolle Aussicht über das Tal der Dordogne. In der Ebene gibt es Plantagen mit Walnußbäumen. Walnüsse sind ein regionales Produkt.

 

    

In Richtung Westen schlängelt sich die Dordogne durch das Tal. Weiter erntfernt waren gelbe Sandsteinfelsen erkennbar.

 

 

An der Aussicht trafen wir Rudi und Mieke wieder. Mit Rudi besuchten wir eine Grotte. Mieke hatte Angst und ging nochmal in die Kirche der Tempelritter. Vom Ausgang der Grotte wurden wir mit einer Tschu- Tschu- Bahn wieder nach oben zur Aussicht gefahren. Um 15 Uhr gingen wir gemeinsam in Richtung Süden bergab. In einer Nische der Stadtmauer konnte man sitzen und wir machten erstmal Picknik aus dem Rucksack. Gestärkt wanderten wir zu Rudis Auto und traten den Rückweg an.

Der Rückweg führte uns durch Roc de Gageac die 2. Station dieses Tages. Aber das ist einen weiteren Beitrag wert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Author : Gustav

Gustav

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