Urlaubsland Frankreich

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Urlaubsland Frankreich

Urlaubsland Frankreich, wie wir dazu kamen Urlaubsreisen nach Frankreich zu machen.

In den Jahren 2005 und 2006 haben wir sehr viel gechattet mit Leuten in England, USA, Frankreich, Belgien und so weiter. Unser Ziel war Sprachkenntnisse zu verbessern und Leben und Ansichten aus dem Ausland kennenzulernen. Das Programm hieß ICQ. Wenn es schwierig wurde haben wir uns mit Übersetzungsprogrammen geholfen.

So haben wir auch Rudi und Mieke aus Belgien kennengelernt. Es hat sich herausgestellt, dass Rudi und ich mit Fotografie das gleiche Hobby haben. Andererseits war Rudi stolz auf seine Zeit bei der belgischen Armee, während ich auf die 18 Monate bei der NVA gern verzichtet hätte.

Im August 2006 kamen Rudi und Mieke zu Besuch nach Mecklenburg. Wir haben ihnen unsere Lieblingsorte gezeigt und viele Fotos gemacht.

Im Februar 2007 haben wir eine Einladung nach Belgien angenommen und bekamen Antwerpen und das platte Land drum rum gezeigt.

Im Jahr 2008 haben wir dann darüber gechattet gemeinsam in Frankreich Urlaub zu machen. Rudi und Mieke kannten Frankreich schon. Deshalb übernahm Rudi die Suche nach einem Quartier. Seine Grundsätze dabei waren, dass es eine warme Gegend sein muß und wegen der Wärme muß es einen Pool geben.

Im Perigord hatte er in der Nähe von Vergt eine Pension mit dem Namen L’EPERON D’OR gefunden. Das bedeutet: „Die Spur des Goldes“.

Die Pension gehörte Annie und Dirk, die auch aus Belgien waren. Sie lebten auf dem Grundstück und hatten einen Teil des Hauses zur Ferienwohnung umgebaut.

Es gab eine gemeinsame Küche und zwei Zimmer mit Dusche und WC. Frühstück und Abendbrot konnte man auf der Terrasse einnehmen.

Das Perigord liegt etwa 1700 Kilometer entfernt. Von Rudi und Mieke waren es noch 800 Kilometer.Es wurde geplant, dass wir zuerst bis Belgien fahren.

20. Juli 2008: Nachmittags haben wir geschlafen, um ausgeruht zu sein. Alles war gepackt und um 23 Uhr sind wir gestartet.

21. Juli 2008: Um 1 Uhr erster Halt bei Wittenburg, etwas essen, Kaffee trinken und Fahrerwechsel. Bei Hamburg schwieriges Fahren wegen Baustellen und vieler LKW. Kurz vor Bremen wieder Fahrerwechsel, einer fährt einer schläft. Nach 397 Kilometer auf einem Rastplatz bei Wildeshausen hinter Bremen. Um 6:30 nach kurzer Pause verlassen wir die Raststätte Münsterland. 8:10 sind wir auf der A 40 kurz vor Venlo.

Nach einem kurzen Stück durch die Niederlande erreichen wir Belgien. Die belgische Autobahn ist auf dem Mittelstreifen mit Laternen bestückt und kann beleuchtet werden. Wir fahren bis in die Nähe von Antwerpen und sind gegen 10 Uhr bei Rudi und Mieke. Es regnet leicht, aber nach dem 2. Frühstück machen wir einen gemeinsamen Spaziergang mit den Hunden. Es wird in einem abgelegenem Cafe eingekehrt. Dort gibt es Schokoladenpfannkuchen mit Eis.

Wir hatten Rotwein im Gepäck und lassen den Tag ruhig mit Rotwein bei Rudi und Mieke am Kamin ausklingen. 22 Uhr sind wir dann doch sehr müde und gehen schlafen.

22. Juli 2008: Nach dem Frühstück zeigen uns Rudi und Mieke die Domain Bokrijk, ein interessantes Freilandmuseum.

Ab 18:30 Uhr sind wir in einem Restaurant im Nachbarort eingeladen. Dort ist eine Bauernkirmes mit Büffet. Es gibt Bouletten, gebratene Heringe, Butterkartoffeln, Blutwurst, Zwiebeln, Rührei, Speck und heiße Kirschen.

Am 23. August kommt eine der Töchter von Rudi und Mieke mit Enkelkindern zu Besuch. Wir fahren einkaufen und machen zum Mittag Zwiebelkuchen. Am Nachmittag kommt die älteste Tochter zu Besuch. Gegen 18 Uhr gehen wir schlafen. Rudi plante, dass wir spätestens um 8 Uhr die Peripherie von Paris hinter uns haben müssen, denn dort wäre ein irrsinniger Verkehr. Deshalb war um 24 Uhr Weckzeit, aber wir waren zu aufgeregt und schon früher wach. Als wir um 23 Uhr abfahren wollten sprang Rudis Auto nicht an.

Er mußte den Pannendienst rufen und mit 90 Minuten Verspätung ging es los. Weil Mieke nicht autofahren konnte, mußte Rudi die Strecke allein fahren. Wir konnten uns abwechseln. Falls wir uns auf der Autobahn aus den Augen verlieren wurde geplant auf der ersten Raststätte hinter Paris Pause zu machen und zu warten. 1:30 Uhr erste Pause auf einem Autobahnparkplatz.

Außer einem sehr rasanten Motorradfahrer, der rechts und links die Autos überholte, war die Fahrt auf der Peripherie von Paris im Vergleich zum Berliner Ring eher entspannend. Aber man muss das wohl mit den Augen der Belgier und Franzosen sehen, die wesentlich geringere Höchstgeschwindigkeiten gewöhnt sind als auf deutschen Autobahnen.

8:30 Uhr gab es eine längere Pause südlich Paris. Gegen 17 Uhr haben wir am 24. Juli den Zielort L’eperon d’or erreicht. Der Frankreichurlaub konnte beginnen. Wir haben verabredet, dass wir 2 Tage gemeinsame Touren machen und dabei einmal mit Rudis Auto und einmal mit unserem Auto fahren und jeden dritten Tag getrennte Ausflüge machen. Aber nun war erstmal Auspacken und Ausruhen dran und am Abend noch die unmittelbare Umgebung erkunden.

In folgenden Beiträgen werden die Erlebnisse der Urlaubstage im Perigord für jeden Tag separat beschrieben und mit Fotos verdeutlicht. Teilweise gibt es auch Diashows bei Youtube, auf die dann hingewiesen wird.

 

Author : Gustav

Gustav

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